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Der vierteilige Stadler KISS - IC2 4113 der Baureihe 4110 (ex Westbahn) der DB Fernverkehr AG hat am 16.05.2022, als IC 2274 von Dresden Hbf, via Berlin Hbf und Waren(Müritz) den Hbf Rostock,

(ID 775704)



Der vierteilige Stadler KISS - IC2 4113 der Baureihe 4110 (ex Westbahn) der DB Fernverkehr AG hat am 16.05.2022, als IC 2274 von Dresden Hbf, via Berlin Hbf und Waren(Müritz) den Hbf Rostock, erreicht. 

Diese vierteilige Stadler KISS - Garnitur IC 4113 besteht aus 93 85 4110 113-6 CH-DB / 93 85 4110 413-0 CH-DB / 93 85 4110 513-7 CH-DB / 93 85 4110 613-5 CH-DB. 

Die Triebzüge wurden 2017 von der Stadler Rail AG für die österreichische WESTbahn gebaut, seit Dezember 2019 sind, 9 dieser KISS. bei der DB Fernverkehr AG. Nach Anpassungen erfolgte die Betriebsaufnahme im März 2020. Diese Triebzüge sind in der Schweiz eingestellt/registriert und haben die Zulassungen für die Schweiz, Österreich und Deutschland. Eigentlich wollte die DB die Züge um ein Wagenteil verlängern, da dies aber eine komplette neue Zulassung durch das EBA erfordert hätte, hat man davon Abstand genommen. 

 KISS  - das heißt: Komfortabler Innovativer Spurtstarker S-Bahn-Zug. Aber nicht nur die DB Regio AG setzt auf die  KISS -Doppelstockzüge des Schweizer Herstellers Stadler Rail bzw. Stadler Pankow, auch DB Fernverkehr erweitert seine Intercity 2-Flotte durch den Kauf von 17 hochwertigen gebrauchten Doppelstockzügen dieses Typs, die bisher bei der österreichischen Westbahn im Einsatz waren. Die Fahrzeuge sind größtenteils erst zwei Jahre alt und haben bei den Kunden in Österreich höchste Zufriedenheitswerte erreicht.

Ursprünglich wurde das Fahrzeugkonzept für S-Bahnen entwickelt. Längst ist die KISS-Plattform aber weiterentwickelt worden für schnelle Regional-Express-Linien und es gibt sogar eine Fernverkehrsvariante mit sehr komfortabler Innenausstattung und einer Druckertüchtigung für das Befahren von Tunnels mit 200 km/h und einem entgegenkommenden 300 km/h-Zug. Mit einer S-Bahn hat das nur noch in einer Disziplin zu tun: Nämlich eine enorm gute Beschleunigung!

Die hochwertigen Kiss-Züge, die bisher bei der Westbahn fuhren, sind bis zu 200 km/h schnell und bestehen aus vier bzw. sechs Wagen. Nach den Anpassungen für den Intercity-Einsatz verfügen sie über rund 300 bzw. 470 Sitzplätze. Auf zwei Etagen gibt es komfortable Sitzlandschaften und viel Bewegungsfreiheit. Die Fahrzeuge sind mit WLAN und Steckdosen (je Sitzplatz eine) ausgestattet sowie einem modernen Fahrgastinformationssystem. Auch ein gastronomischer Service mit heißen und kalten Getränken, süßen und herzhaften Snacks sowie frischen Baguettes ist vorgesehen. Die vorhandenen Bereiche für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen, für Gepäck und Fahrräder werden entsprechend üblicher DB-Standards sukzessive erweitert.

Zahlen, Daten, Fakten:
Betriebsaufnahme: März 2020 
Zugkonzept: Doppelstock-Triebwagen 
Hersteller: Stadler Rail 
Anzahl Züge: 9 
Anzahl Wagen pro Zug: 4 (2 angetriebene Endwagen und 2 Mittelwagen) 
Zuglänge: 100 Meter 
Zugelassene Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h 
Leistung eines Triebzuges: 4.000 kW Dauerlast, 6.000 kW Spitzenlast

Der vierteilige Stadler KISS - IC2 4113 der Baureihe 4110 (ex Westbahn) der DB Fernverkehr AG hat am 16.05.2022, als IC 2274 von Dresden Hbf, via Berlin Hbf und Waren(Müritz) den Hbf Rostock, erreicht.

Diese vierteilige Stadler KISS - Garnitur IC 4113 besteht aus 93 85 4110 113-6 CH-DB / 93 85 4110 413-0 CH-DB / 93 85 4110 513-7 CH-DB / 93 85 4110 613-5 CH-DB.

Die Triebzüge wurden 2017 von der Stadler Rail AG für die österreichische WESTbahn gebaut, seit Dezember 2019 sind, 9 dieser KISS. bei der DB Fernverkehr AG. Nach Anpassungen erfolgte die Betriebsaufnahme im März 2020. Diese Triebzüge sind in der Schweiz eingestellt/registriert und haben die Zulassungen für die Schweiz, Österreich und Deutschland. Eigentlich wollte die DB die Züge um ein Wagenteil verlängern, da dies aber eine komplette neue Zulassung durch das EBA erfordert hätte, hat man davon Abstand genommen.

"KISS" - das heißt: Komfortabler Innovativer Spurtstarker S-Bahn-Zug. Aber nicht nur die DB Regio AG setzt auf die "KISS"-Doppelstockzüge des Schweizer Herstellers Stadler Rail bzw. Stadler Pankow, auch DB Fernverkehr erweitert seine Intercity 2-Flotte durch den Kauf von 17 hochwertigen gebrauchten Doppelstockzügen dieses Typs, die bisher bei der österreichischen Westbahn im Einsatz waren. Die Fahrzeuge sind größtenteils erst zwei Jahre alt und haben bei den Kunden in Österreich höchste Zufriedenheitswerte erreicht.

Ursprünglich wurde das Fahrzeugkonzept für S-Bahnen entwickelt. Längst ist die KISS-Plattform aber weiterentwickelt worden für schnelle Regional-Express-Linien und es gibt sogar eine Fernverkehrsvariante mit sehr komfortabler Innenausstattung und einer Druckertüchtigung für das Befahren von Tunnels mit 200 km/h und einem entgegenkommenden 300 km/h-Zug. Mit einer S-Bahn hat das nur noch in einer Disziplin zu tun: Nämlich eine enorm gute Beschleunigung!

Die hochwertigen Kiss-Züge, die bisher bei der Westbahn fuhren, sind bis zu 200 km/h schnell und bestehen aus vier bzw. sechs Wagen. Nach den Anpassungen für den Intercity-Einsatz verfügen sie über rund 300 bzw. 470 Sitzplätze. Auf zwei Etagen gibt es komfortable Sitzlandschaften und viel Bewegungsfreiheit. Die Fahrzeuge sind mit WLAN und Steckdosen (je Sitzplatz eine) ausgestattet sowie einem modernen Fahrgastinformationssystem. Auch ein gastronomischer Service mit heißen und kalten Getränken, süßen und herzhaften Snacks sowie frischen Baguettes ist vorgesehen. Die vorhandenen Bereiche für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen, für Gepäck und Fahrräder werden entsprechend üblicher DB-Standards sukzessive erweitert.

Zahlen, Daten, Fakten:
Betriebsaufnahme: März 2020
Zugkonzept: Doppelstock-Triebwagen
Hersteller: Stadler Rail
Anzahl Züge: 9
Anzahl Wagen pro Zug: 4 (2 angetriebene Endwagen und 2 Mittelwagen)
Zuglänge: 100 Meter
Zugelassene Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Leistung eines Triebzuges: 4.000 kW Dauerlast, 6.000 kW Spitzenlast

Armin Schwarz 26.05.2022, 484 Aufrufe, 2 Kommentare

EXIF: Canon Canon EOS 6D, Belichtungsdauer: 1/100, Blende: 10/1, ISO50, Brennweite: 40/1

2 Kommentare, Alle Kommentare
Stefan Wohlfahrt 26.05.2022 17:46

Hallo Armin,
ein schönes Bild vom KISS. Ich fahre eigentlich auch recht gerne mit diesen Zügen; wobei die Fahrt sich auf eher kürzere Strecken beschränke, doch ich kann mir nicht vorstellen, stundenlang mit einem KISS zu reisen.
einen lieben Gruss
Stefan

Armin Schwarz 26.05.2022 18:43

Hallo Stefan,
danke, es freut mich dass Dir das Bild von dem KISS gefällt. Wir sind auch schon mit den KISS in der Schweiz gefahren, In Deutschland aber nur mit den Lokbespannten Doppelstock-IC 2, von Siegen nach Norddeich-Mole. Das ist dann etwa halbe Nord-Südrichtung von Deutschland, die Fahrt war sehr angenehm.

Wobei die DB IC 2 KISS ein anderes Interior (Innenraum) besitzen, als die SBB Regionalbahn (RE/IR) KISS RABe 511. So würden die hier bei der SBB als RABe 50x, die „Null“ hinter der 5 zeigt ja (50) das es Fernverkehrstriebzüge sind.
Liebe Grüße
Armin

Die 101 087-5  DERTOUR - Packendes Südafrika  (91 80 60 101 087-5 D-DB) mit dem IC 2004  Bodensee  Konstanz - Koblenz – Köln - Münster - Emden Hbf, steht am 17 Juni 2013 an Gleis 3 im Hauptbahnhof Koblenz. 

Die Lok wurde 1998 bei ADtranz in Kassel unter der Fabriknummer 33197 gebaut.
Die 101 087-5 "DERTOUR - Packendes Südafrika" (91 80 60 101 087-5 D-DB) mit dem IC 2004 "Bodensee" Konstanz - Koblenz – Köln - Münster - Emden Hbf, steht am 17 Juni 2013 an Gleis 3 im Hauptbahnhof Koblenz. Die Lok wurde 1998 bei ADtranz in Kassel unter der Fabriknummer 33197 gebaut.
Armin Schwarz

Die 101 087-5  DERTOUR - Packendes Südafrika  (91 80 60 101 087-5 D-DB) mit dem IC 2004  Bodensee  Konstanz - Koblenz – Köln - Münster - Emden Hbf, steht am 17 Juni 2013 an Gleis 3 im Hauptbahnhof Koblenz. 

Die Lok wurde 1998 bei ADtranz in Kassel unter der Fabriknummer 33197 gebaut.
Die 101 087-5 "DERTOUR - Packendes Südafrika" (91 80 60 101 087-5 D-DB) mit dem IC 2004 "Bodensee" Konstanz - Koblenz – Köln - Münster - Emden Hbf, steht am 17 Juni 2013 an Gleis 3 im Hauptbahnhof Koblenz. Die Lok wurde 1998 bei ADtranz in Kassel unter der Fabriknummer 33197 gebaut.
Armin Schwarz

Damals noch für die DB Fernverkehr AG fahrende, die 181 213-0 „Saar“ (91 80 6181 213-0 D-DB) ist am 17 Juni 2013 beim Hbf Koblenz angestellt.

Die Lok wurde 1974 bei Krupp in Essen unter der Fabriknummer 5279 gebaut, der elektrische Teil bei AEG unter der Fabriknummer 8850. Sie hat die Zulassung für Deutschland / Frankreich / Luxemburg. Im Jahr 2020 wurde sie an die Martin Schlünß Eisenbahnlogistik in Wankendorf verkauft. Aktuell ist sie als 91 80 6181 213-0 D-SEL im unterwegs, sie hat nun wieder ein Farbkleid in ozeanblau/beige. Bis zum Fpl. Wechsel im Dez. 2018 fuhren die Loks planmäßig den EN 452 / 453 (Paris–Moskau) im Abschnitt von Karlsruhe nach Strasbourg (F). Zuvor bis zum Fpl. Wechsel im Dez. 2014 die IC 130 bis IC 137 und IC 231 (Borkum, Norderney oder Ostfriesland) von der Nordsee über Köln und Koblenz nach Luxembourg (und retour), im Abschnitt von Luxembourg und Koblenz.

Die DB-Baureihe 181.2 sind Zweisystemlokomotiven (15 kV 16,7 Hz und 25 kV 50 Hz Wechselstromsystem) für den grenzüberschreitenden Verkehr mit Luxemburg und Frankreich, von denen 1974 und 1975 insgesamt 25 Stück gebaut wurden. Ihre Entwicklung basiert auf den vier Vorserienloks E 310 001 bis 004 die von der Deutschen Bundesbahn ab 1966 speziell für den grenzüberschreitenden Verkehr nach Frankreich und Luxemburg beschafft wurden. Nach 1968 wurden diese vier Prototypen im Baureihenschema der DB wegen technischer Unterschiede als Baureihe 181.0 und 181.1 eingereiht. Sie waren eine Weiterentwicklung der E 320 (BR 182).

Der markanteste äußere Unterschied zu den Vorserienloks besteht in den drei abnehmbaren Maschinenraumhauben, wobei die Lüftergitter zur Dachkante hochgezogen wurden. Durch die höheren Lüfter wurde es ermöglicht, dass die Luft nicht mehr durch den Maschinenraum, sondern direkt zu den Fahrmotoren geleitet werden konnte. Die Fahrmotoren waren indes vom gleichen Grundtyp, mit identischer Dauerleistung. Die Höchstgeschwindigkeit wurde mit einer höheren zulässigen Drehzahl der Elektromotoren von 150 km/h auf 160 km/h gesteigert.

Die Loks haben die Achsfolge Bo'Bo', somit besitzen sie zwei Drehgestelle mit insgesamt vier Fahrmotoren (6 polige Reihenschluß-Mischstrommotoren) und vier einzeln angetriebenen Achsen. Die Kraftübertragung erfolgt mittels SIEMENS Gummiring-Kardanantrieb. Bei den Serienlokomotiven konnte die Firma Krupp auf Erfahrungen mit der DB-Baureihe 151 zurückgreifen, von der man die Lemniskatenlenker übernahm.

Die Loks sind mehrfachtraktions- und wendezugfähig, jedoch nicht mit den vorhandenen Steuerwagen einsetzbar. Grund dafür ist die bei den Steuerwagen fehlende Technik für die anderen Stromsysteme. Dies führt dazu, dass das Steuerkabel an zwei Polen nicht passt und somit einen Wendezugbetrieb unmöglich macht.

Unter Berücksichtigung der tiefer hängenden Oberleitung in Frankreich entschied man sich für einen Lokkasten mit niedriger Bauhöhe. Eine Besonderheit ist die asymmetrische Ausrüstung mit Fenstern und Lüftungsgittern. Eine Seite weist sieben Gitter auf, während bei der anderen statt der drei mittleren die gleiche Anzahl an Fenstern eingebaut wurde.

TECHNISCHE DATEN der BR 181.2:
Spurweite: 1.435 mm
Achsformel: Bo’Bo’
Dienstgewicht: 84,0 t
Länge über Puffer: 17.940 mm
Drehzapfenabstand: 9.000 mm
Achsabstand im Drehgestell: 3.000 mm
Treibraddurchmesser: 1.250 mm (neu) / 1.170 mm (abgenutzt)
Höhe: 3.612 mm
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Stromsystem: 15 kV 16 2/3 Hz~ (Stromabnehmer 1, 1.950 mm) und 25 kV 50 Hz~ (Stromabnehmer 2, 1.450 mm)
Anzahl Fahrmotoren: 4 (á 825 kW)
Fahrstufenschalter: Stufenlose Zugkraftsteuerung über Thyristor-Stromrichter mit Phasenanschnittsteuerung sowie 5-stufiges Nocken-Feinschaltwerk für Feldschwächung
Antrieb: Gummiring Kardanantrieb
Dauerleistung: 3.300 kW (4.488 PS)
Anfahrzugkraft: 277 kN
Dauerzugkraft: 133 kN
Elektrische Wiederstandsbremse (Fahrdrahtanhängig): max. 120 kN
Elektrische Wiederstandsbremse (Batterie): max. 60 kN
Bremse: KE-GP-R + E mZ EP
Kleinster befahrbarer Kurvenradius: R 100 m
Damals noch für die DB Fernverkehr AG fahrende, die 181 213-0 „Saar“ (91 80 6181 213-0 D-DB) ist am 17 Juni 2013 beim Hbf Koblenz angestellt. Die Lok wurde 1974 bei Krupp in Essen unter der Fabriknummer 5279 gebaut, der elektrische Teil bei AEG unter der Fabriknummer 8850. Sie hat die Zulassung für Deutschland / Frankreich / Luxemburg. Im Jahr 2020 wurde sie an die Martin Schlünß Eisenbahnlogistik in Wankendorf verkauft. Aktuell ist sie als 91 80 6181 213-0 D-SEL im unterwegs, sie hat nun wieder ein Farbkleid in ozeanblau/beige. Bis zum Fpl. Wechsel im Dez. 2018 fuhren die Loks planmäßig den EN 452 / 453 (Paris–Moskau) im Abschnitt von Karlsruhe nach Strasbourg (F). Zuvor bis zum Fpl. Wechsel im Dez. 2014 die IC 130 bis IC 137 und IC 231 (Borkum, Norderney oder Ostfriesland) von der Nordsee über Köln und Koblenz nach Luxembourg (und retour), im Abschnitt von Luxembourg und Koblenz. Die DB-Baureihe 181.2 sind Zweisystemlokomotiven (15 kV 16,7 Hz und 25 kV 50 Hz Wechselstromsystem) für den grenzüberschreitenden Verkehr mit Luxemburg und Frankreich, von denen 1974 und 1975 insgesamt 25 Stück gebaut wurden. Ihre Entwicklung basiert auf den vier Vorserienloks E 310 001 bis 004 die von der Deutschen Bundesbahn ab 1966 speziell für den grenzüberschreitenden Verkehr nach Frankreich und Luxemburg beschafft wurden. Nach 1968 wurden diese vier Prototypen im Baureihenschema der DB wegen technischer Unterschiede als Baureihe 181.0 und 181.1 eingereiht. Sie waren eine Weiterentwicklung der E 320 (BR 182). Der markanteste äußere Unterschied zu den Vorserienloks besteht in den drei abnehmbaren Maschinenraumhauben, wobei die Lüftergitter zur Dachkante hochgezogen wurden. Durch die höheren Lüfter wurde es ermöglicht, dass die Luft nicht mehr durch den Maschinenraum, sondern direkt zu den Fahrmotoren geleitet werden konnte. Die Fahrmotoren waren indes vom gleichen Grundtyp, mit identischer Dauerleistung. Die Höchstgeschwindigkeit wurde mit einer höheren zulässigen Drehzahl der Elektromotoren von 150 km/h auf 160 km/h gesteigert. Die Loks haben die Achsfolge Bo'Bo', somit besitzen sie zwei Drehgestelle mit insgesamt vier Fahrmotoren (6 polige Reihenschluß-Mischstrommotoren) und vier einzeln angetriebenen Achsen. Die Kraftübertragung erfolgt mittels SIEMENS Gummiring-Kardanantrieb. Bei den Serienlokomotiven konnte die Firma Krupp auf Erfahrungen mit der DB-Baureihe 151 zurückgreifen, von der man die Lemniskatenlenker übernahm. Die Loks sind mehrfachtraktions- und wendezugfähig, jedoch nicht mit den vorhandenen Steuerwagen einsetzbar. Grund dafür ist die bei den Steuerwagen fehlende Technik für die anderen Stromsysteme. Dies führt dazu, dass das Steuerkabel an zwei Polen nicht passt und somit einen Wendezugbetrieb unmöglich macht. Unter Berücksichtigung der tiefer hängenden Oberleitung in Frankreich entschied man sich für einen Lokkasten mit niedriger Bauhöhe. Eine Besonderheit ist die asymmetrische Ausrüstung mit Fenstern und Lüftungsgittern. Eine Seite weist sieben Gitter auf, während bei der anderen statt der drei mittleren die gleiche Anzahl an Fenstern eingebaut wurde. TECHNISCHE DATEN der BR 181.2: Spurweite: 1.435 mm Achsformel: Bo’Bo’ Dienstgewicht: 84,0 t Länge über Puffer: 17.940 mm Drehzapfenabstand: 9.000 mm Achsabstand im Drehgestell: 3.000 mm Treibraddurchmesser: 1.250 mm (neu) / 1.170 mm (abgenutzt) Höhe: 3.612 mm Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h Stromsystem: 15 kV 16 2/3 Hz~ (Stromabnehmer 1, 1.950 mm) und 25 kV 50 Hz~ (Stromabnehmer 2, 1.450 mm) Anzahl Fahrmotoren: 4 (á 825 kW) Fahrstufenschalter: Stufenlose Zugkraftsteuerung über Thyristor-Stromrichter mit Phasenanschnittsteuerung sowie 5-stufiges Nocken-Feinschaltwerk für Feldschwächung Antrieb: Gummiring Kardanantrieb Dauerleistung: 3.300 kW (4.488 PS) Anfahrzugkraft: 277 kN Dauerzugkraft: 133 kN Elektrische Wiederstandsbremse (Fahrdrahtanhängig): max. 120 kN Elektrische Wiederstandsbremse (Batterie): max. 60 kN Bremse: KE-GP-R + E mZ EP Kleinster befahrbarer Kurvenradius: R 100 m
Armin Schwarz

Der ICE 1 – Tz 106 „Itzehoe“ ein Langzug mit 12 Mittelwagen (2006 bis 2025) und den Triebköpfen 401 006 und 401 506 am 06 Juni 2019 im Hauptbahnhof München.
Der ICE 1 – Tz 106 „Itzehoe“ ein Langzug mit 12 Mittelwagen (2006 bis 2025) und den Triebköpfen 401 006 und 401 506 am 06 Juni 2019 im Hauptbahnhof München.
Armin Schwarz






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